curacanti national recreation area,colorado
Tag 2: Beautiful Colorado, Teil 1
Die Nacht war kurz - der Schlaf bescheiden.
Wir sind es einfach auch nicht gewöhnt, in einem 1.40 m breiten Bett zu schlafen.
Außerdem ist es nachts empfindlich kalt geworden.
Frühstück auf der Veranda fällt aus...es sind ganze 4°C!
Unser heutiges Ziel ist der Black Canyon of the Gunnison National Park.
Zu allererst geht es aber zum erstbesten Starbucks Café in Gunnison, um meinen Koffeinpegel zu erhöhen.
Das Städtchen selbst ist sehr ansehnlich. Aber dafür haben wir jetzt keine Zeit.
Die Strecke zum NP ist ausgezeichnet als Scenic Byway...und das ist tatsächlich so.
Wir kommen kaum voran, denn ein Fotomotiv folgt dem anderen.

An der Curecanti National Recreation Area machen wir mal eine erste Pause, um die Ruhe hier zu genießen.
Entlang des Scenic Byways schließt sich ein Reservoir/Lake dem Anderen an.
Einen erhabenen Blick (einen passenderen Ausdruck finde ich nicht) hat man am Blue Mesa Lake auf die Dillon Pinnacles.
Hier sind wir auf einer Höhe von 2.292 m über NN.
Der Blue Mesa Lake ist 32 km lang und ist vom Wasservolumen gemessen der größte See Colorados.

Wir folgen der US 50 bis zum NP.
Unterwegs werden wir noch ganze 20 min von einer Baustelle aufgehalten. Wir sind die ersten in der Reihe und so quatscht uns "Mr. STOP" zu.

Der Black Canyon NP ist weitaus beeindruckender, als wir erwartet hatten.

Die Schluchten sind eng und unheimlich tief.
Es ist mittags und für's Nachhausefahren zu zeitig.

Wir fahren die Strecke bis Saperino zurück und nehmen den Loop um die Gunnison West Elk Wilderness Area, die durch den State HWY 92 bis Hotchkiss, die CO 133 bis zum Abzweig zum Kebler Pass (CR 12) und die CO 135 von Crested Butte Richtung Almont umschrieben wird.
Schon gleich am Anfang des 92-er HWY erwarten uns traumhafte Ausblicke in den Canyon. Diesmal vom North Rim.
Für diesen Ausblick bedarf es eines ganz kleinen Hikes...

38°27'15"N 107°24'11"W
Und so schlängelt sich die Straße nördlich des Black Canyon.
Dieser Weg ist so sehenswert, daß wir gar nicht vorankommen.



38°27'48"N 107°31'08"W Morro Point Lake

Von hier aus kann man bis zum See runtergehen.
Und dann...völlig unvermittelt und nicht gekennzeichnet, ragen mitten aus dem Grün diese "Spitzen" raus.
In Hotchkiss gibt es wieder einen Boxenstopp.
In einer einfachen Dorfkneipe gibt es Burger mit Pommes...was sonst.
Da der Weg über den Kebler Pass unbefestigt ist, versichern wir uns hier bei den Einheimischen, ob der überhaupt mit unserem Auto befahrbar ist.


Der Kebler Pass ist zwar unbefestigt, hat aber nichts mit unbefestigten Straßen zu tun, die wir aus Utah oder Arizona kennen.
Wir fahren auf einer festen aber leicht feuchten Straße und ich muß zugeben, wir warten noch auf das schlimme Ende. Aber das kommt nicht. Einfach klasse die Strecke!
Der Pass führt uns entlang durch weitläufige Wälder voller amerikanischer Espen (American Aspen), auch als Zitterpappel bezeichnet.
Die Stämme sind weiß.
Die Fahrt durch den Wald hat etwas Mystisches, wie durch einen russischen Märchenwald. Jetzt muß uns nur noch Sacha und Mascha mit einem Braunbären begegnen.
In Crested Butte endet diese wundervolle Fahrt und jetzt gibt es nur noch eins:
auf der Veranda Abendbrot zu essen und bei einem kalten Bier das Erlebte des Tages Revue passieren lassen.
  Loop: Almont/CO - Black Canyon - Hatchkiss - Kebler Pass - Almont/CO
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  • Start Location:
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  • End Location:
  • Latitude:
  • Longitude:
  • 24.06.2013
  • 393.7km
  • 6:23:52
  • 61.5km/h
  • 115.6km/h
  • 0' 58" per km
  • 1617 m
  • 3052 m
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  • 38º 39' 51" N
  • 106º 50' 38" W
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  • 38º 39' 51" N
  • 106º 50' 38" W
Gefahrene Meilen: 247mi = 397km
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