temple Butte,utah
Tag 15: Unterwegs im Virgin Basin
Der letzte "volle" Tag in Henderson ist angebrochen.
Und eigentlich wollen wir heute das Boot anmieten.
Doch beim Blick durch das Fenster sieht man nur Wolken und hört dröhnendes Gewitter.
Auch nicht schlecht. Also umdrehen und weiter schlafen...
Ganz gemächlich beginnt unser Tag nach 9.30 Uhr.
Wie jeden Morgen, holt mir Rainer aus dem M Café einen Cappuccino.
Leider gibt es hier, wie in vielen Las Vegas-Hotels keine Kaffeemaschine. Dafür gibt es eine Sitzgruppe, die am Fenster steht und an der wir jeden Morgen frühstücken und die Aussicht genießen.
Seit gestern ist im Nordwesten die aus den Bergen aufsteigende Rauchfahne zu sehen. Diese wabert bis Las Vegas.
Für die Stadt wird die schlechteste Luftqualität in den USA angesagt.
Nachdem das Wetter endlich aufklart und wir inzwischen den Radar im www gecheckt haben, starten wir Richtung Temple Bar Marina. Wir haben natürlich nicht reserviert und tatsächlich ist eins der 2 Skiboote schon ausgeliehen. Aber eins reicht ja für uns.
Es ist zwar nicht so windig wie vorgestern, aber das Wasser ist ziemlich unruhig.
Irgendwie sind Sandstrände hier auch sehr rar.
Wir jetten im Virgin Basin ...finden es aber hier nicht so schön wie im Las Vegas Basin.
Was soll's.
Der einzige Sandstrand weit und breit ist schon von anderen gefunden worden. Es dauert nicht lange bis die erste Wolkenfront den See bedeckt. Wir planschen etwas im Wasser und fahren weiter, da wo die Sonne zu sein scheint.
Als dann vom Weiten Gewitter aufziehen, entscheide ich zurückzukehren.
Regen und Gewitter auf dem Wasser sollen nicht ganz ungefährlich sein.
Wir geben das Boot nach knapp 3 Stunden ab und fahren zurück.
Die Temperaturen steigen wieder einmal bis auf 46°C. Wahnsinn.
Auf dem Rückweg gibt es bei Starbucks -wie immer- einen Caramel Macciato mit Extrashot und dazu eine Scheibe Lemon Cake.
Als wir im Hotel zurück sind, ist es schon kurz vor 6pm.
Im letzten Jahr haben wir es nicht geschafft zum M Büffet zu gehen und deshalb haben wir uns das für dieses Jahr ganz fest vorgenommen. Heute ist Sonntag und es gibt "nur" Seafood-Buffet. Gut für alle Seafood-Liebhaber. Ich esse aber keine Meerestiere. Und außerdem kostet es 38 USD. Wir entscheiden uns trotzdem reinzughen. Ja... und Rainer ist dann meinen Anteil mit. Das Angebot ist riesig. Aber alle stürzen sich auf die Muscheln und noch mehr auf die Alaska Crabs. Menschen tragen Berge von den Dingern an den Tisch und ich frage mich, ob die sich den Magen vorher auspumpen lassen haben.
Das Fleischangebot ist eher durchschnittlich, dafür haben mich die vielen unterschiedlichen Gemüseangebote beeindruckt. Und das will schon was heißen.
Denn eigentlich ist Fleisch mein Gemüse.
Gefahrene Meilen: 149mi = 240km
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