toroweap recreation area,arizona
Tag 13:...es ist viel zu heiß...
Herrlich ausgeschlafen.
Die Betten und die Bettwäsche hier im M Hotel ist phänomenal.
Tja, was machen wir denn heute.
Meine vorbereiteten Pläne, die es für die Zeit hier gab, werden wieder einmal der Hitze zum Opfer fallen.
Noch im Sommer 2010 konnten wir immer am Nachmittag eine kleine Wanderung machen und waren zum Beispiel im Valley of Fire. In den folgenden Jahren 2011 und 2012 war es schon zu heiß für Canyons und Parks. Doch dieses Jahr übersteigt die Hitze alle Vorstellungen.
Es wird wohl nur ein Punkt der Planung bleiben: Bootsanmietung am Lake Mead.
Außenansicht M Hotel
Nun gut.
Zu allererst fahren wir zum Strip ins Mirage. Wir mögen das Frühstücksbüffet hier.
Doch das gibt es heute nicht, weil heute Freitag ist und das zählt schon zum Wochenende. Man muß "brunchen".
Dann "brunchen" wir eben.
Das Flair ist wie bei fast allen Büffets...Mitropa läßt grüßen Aber das Angebot ist unendlich. Es gibt American Breakfast, ganz klar. Aber die Auswahl an mexikanischem, asiatischem und europäischem Essen ist mehr als ausreichend. Anfänglich nehmen wir uns vor, nicht zu viel zu essen. Aber wenn man so im "Spachtelzustand" ist, fällt es einem schwer, sich daran zu erinnern.
Fettbäuchig geht es nun über Boulder zur Temple Bar Marina.
Die Anreise ist sehr lang. Am Hoover Dam wird in Leuchtschrift vor Scherwinden gewarnt. Und es ist tatsächlich beängstigend wie es uns, mit dem kleinen Escape, hin und her schüttelt.
Schon im letzten Jahr haben wir uns wegen der großen Hitze ein Boot auf dem Lake Mead gemietet. Es war phänomenal. Doch man konnte nur im Las Vegas Basin jetten.
Dieses Jahr sollte das Virgin Basin erobert werden.
Die Marina Echo Bay im Norden hat mittlerweile geschlossen. Und deshalb nehmen wir den langen Anreiseweg über den Hwy 93 und anschließend über die gut präparierte AZ 143 in Kauf.

Die Marina hier sieht ziemlich ausgestorben aus.
Es weht ein furchtbar scharfer aber heißer Wind.
Ich "schleife" mich praktisch in's Marina-Restaurant. Schlagartig überkommt mich ein unerträglich starker Kopf-und Nackenschmerz. Ich hänge an der Theke und kann kaum noch etwas wahrnehmen. Offensichtlich sieht man es mir an, denn die Serviererin bietet mir beherzt erst einmal 3 Ibuprophen an. Ich nehme dankend an.
Die Ausleihstation bietet 2 gut gepflegte Skiboote aber für eine Ausleihe am heutigen Tag ist es eh zu spät. Wir planen es also für morgen oder übermorgen ein. So bleiben wir flexibel...schließlich sind wir im Urlaub und wer will sich da schon terminlich festlegen.
Auf dem Rückweg bleiben wir noch am Hemenway Harbour stehen. Hier ist wirklich Trubel.
Die Ausleihgebühr ist ganze 100USD teurer als an der Temple Bar Marina.

Am Abend gibt es noch ein Victorias Filet. Dieses Mal im Outback gegenüber vom "New York, New York". Seit wir zum ersten Mal im Jahr 2000 im Outback waren, war dies die mit Abstand schnellste Bedienung!
Gefahrene Meilen: 200mi = 322km
Counter