• Cable Beach 
    Tag 13

Highlights des Tages

Courthouse Market

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Ein schöner Wochenendmarkt so ganz ohne "Chi-Chi" ...

Willie Creek

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Interessant gelegene Farm. Die Zufahrt war schon ein Highlight ...

Petrified Forrest

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Völlig unerforschtes und absolut besucherarmes Gebiet ganz in der Nähe von Broome ...

Cable Beach

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Der Hype um diesen Strand ist nicht ganz unberechtigt ...

Broome und Umgebung

Ganz ohne Wecker und ganz ungeplant werde ich kurz wach als gerade die Sonne mit dem allerersten Licht den Himmel etwas erhellt. Der Blick aus dem Fenster in Richtung Bucht sieht gut aus. Deshalb schleiche ich mich aus dem Zimmer. Vom Ende des Ganges gibt es den besten Ausblick auf dieses Naturschauspiel.
Zum Aufstellen eines Stativs ist nicht mehr genug Zeit und deshalb muß mein Smartphone für diese Aufnahme herhalten:

Mangove Hotel Broome,sylwiabuch.de

Die aufdringlich lauten aber lustigen Vogelgeräusche wecken uns endgültig auf.
Es klingt als würden keine Vögel sondern Menschen sich etwas zupfeifen.
Immer und immer wieder die gleichen Pfiffe. Und es nimmt keine Ende.
Fast wie eine Endlosschleife.

Im Frühstücksraum sind wir um 7.30am die ersten Gäste.
Der Raum ist sehr stylisch und supermodern eingerichtet.
Beim Blick in die Speisekarte bin ich echt froh, daß das Frühstück in der Zimmerrate inkludiert ist. Denn die Preise sind exorbitant hoch. So kostet ein Orangensaft 6 AUD und die einzelnen Speisen beginnen bei mindestens 20AUD. Anfangs sind wir unsicher, ob denn auch wirklich unsere "a-la-carte" Bestellung mit der Zimmerrate abgedeckt ist. Denn wir haben nur 15 € mehr pro Nacht bezahlt. Die Kosten für das Bestellte würden sich jedoch frei bestellt auf etwa 80AUD belaufen.

Mangove Hotel Broome,sylwiabuch.de

Die Speisen werden erst zubereitet nachdem man bestellt hat. Also dauert es dementsprechend.
In der Zwischenzeit studiere ich den Obst-und Gemüseentsafter.
Die Auswahl an Obst und Gemüse ist sehr variantenreich.
Während Rainer sich mit langweiligen Orangenjuice zufrieden gibt, kreiere ich meinen ersten Freestyle Saft aus grüner Melone, Apfelsine, rote Beete, Stangensellerie und Birne. Und es schmeckt einmalig!

#Broome Courthouse Market

Heute ist Samstag und ganz in der Nähe vom Hotel findet der Broome Courthouse Market statt.
Ein ganz netter Markt, auf dem Produkte aus der Umgebung angeboten werden. Selbstgebasteltes sowie Thaimassagen gibt es auch.
Aus den Lautsprechern werden wir mit von uns unbekannter Musik beschallt.
Der Markt ist sehr gut besucht.
Wir schlendern durch die Reihen, kaufen letztendlich aber nichts.

Broome Courthouse Market,sylwiabuch.de

Da der für heute geplante Rundflug über die Halbinsel Cape Leveque ausgefallen ist, habe ich mich gestern Abend noch etwas belesen, was man in Broome's Umgebung machen kann, wenn man nicht unbedingt den gesamten Tag am Strand liegen will.

Broome ist ursprünglich eine Perlenstadt.
Und weil wir schon Perlenfarmen in Japan und den Seychellen besucht haben, interessiert uns an der im Norden von Broome gelegenen Willie Creek Pearl Farm eher deren Lage. Es ist eine lagunenartige Bucht.
Laut Google Maps sind es nur 38 Kilometer von Broome bis zur Farm.

Sobald man die Broome Road verläßt, geht es die tiefrote, unbefestigte aber breit angelegte Broome-Cape Leveque Road nach Norden.

Broome-Cape Leveque Road,sylwiabuch.de

Bis zum ersten Abzweig Richtung Farm sind es etwa 15 Kilometer. Diese Stelle ist sehr gut ausgeschildert.
Dann folgt man auf etwa fünf Kilometer der Manari Road. Spätestens ab hier sollte man mit einem 4WD unterwegs sein.
Der Weg ist einspurig. Links und rechts der Bahn ist trockenes Bushland.
Nach weiteren fünf Kilometern eröffnet sich eine sehr weitläufige Fläche deren Boden schneeweiß ist.
Das sieht irgendwie schon merkwürdig aus, wie der extrem leuchtende, rote Boden nun so scharfkantig die Farbe ändert.

Broome-Cape Leveque Road,sylwiabuch.de
Broome-Cape Leveque Road,sylwiabuch.de

Im ersten Moment denken wir, der Adler sei eine Plastikfigur. Doch nach einer Weile des Wartens bewegt er sich doch !

Broome-Cape Leveque Road,sylwiabuch.de

Am Ende dieser "weissen Fläche" ändert der Boden wiederum seine Farbe.

#Willie Creek Pearl Farm

Die Farm selbst ist total auf Touristen eingestellt.
Im Laden versucht man uns gleich eine zweistündige Tour anzudrehen.
Gern würden wir mit dem Boot zu einer Stelle fahren wo die Muschelnetze im Meer befestigt sind. Allerdings gehört dann auch ein Videovortrag dazu. Und darauf haben wir so gar keine Lust.

Willie Creek Pearl Farm,sylwiabuch.de

Also schauen wir uns ein wenig auf dem Gelände um.
Eigentlich suchen wir einen Strand. Finden aber nur eine Anlegestelle.
Und hier staunen wir nicht schlecht.
Denn es ist beginnende Flut und das Wasser drückt sich mit einer ungewohnt hohen Geschwindigkeit in die Bucht. In wenigen Minuten nur verschwindet die Treppe zum Einstieg in die Boote unter Wasser.

Willie Creek Pearl Farm,sylwiabuch.de
Willie Creek Pearl Farm,sylwiabuch.de

Man beachte die Steintreppe.
Es dauert keine fünfzehn Minuten bis die Treppe völlig unter Wasser steht. Die Strömung der ankommenden Flut ist so stark, daß man glaubt an einem reißendem Fluß zu stehen.

Die Suche nach einem Strandzugang führt uns anschließend durch verschiedenste Seitenwege.
Wir fahren kreuz und quer durch tiefen Sand. Das macht wirklich Spaß.
Doch einen Strandzugang finden wir nicht.

,sylwiabuch.de
,sylwiabuch.de

In der Nähe eines Campingplatzes angekommen, glauben wir hier etwas zu finden. Aber auch hier ist nichts von einem Zugang zum Strand zu sehen.
Als uns ein anderes Paar fragt, ob wir wüßten, wo der Strandzugang sein könnte, ahnen wir schon, daß es auch hier nix wird.
Ok. Das heißt: nicht nur wir sind auf der Suche!
Wir fahren also so weit, wie es nur geht.
Hinter diesem Felsenwall muß sich der Ozean befinden...

Petrified Forrest,sylwiabuch.de
Petrified Forrest,sylwiabuch.de

An dieser Baumlagune stellen wir unser Auto ab und marschieren in die Richtung, in der wir den Ozean vermuten. Beziehungsweise von wo die Geräusche der aufklatschenden Brandung zu hören ist.
Auf der ersten Anhöhe angekommen, schauen wir in Richtung Auto und stellen erschreckenderweise fest, daß die Flut das Wasser auch in der Baumlagune ansteigen läßt. Und unser Auto gefährlich nah dran steht.
Rainer sprintet also zurück und parkt es an einer erhöhten Stelle.

#Petrified Forrest

Als wir den höchsten Punkt auf dem felsigen Wall, der sich zwischen Senke und Ozean befindet, erreichen, wird uns klar: hier gibt es keinen Strand. Jedenfalls nicht bei Flut.
Hiermit wird die Suche aufgegeben. Wir erkunden einfach hier oben den felsigen Grund. Denn dieser ähnelt freigelegten Korallenwänden. Ganz seltsame Gebilde bilden die Oberfläche. Auch Abdrücke, die wie diese Dinosaurierabdrücke vom Gantheaume Point aussehen, gibt es hier zu hauf. Doch können wir uns gar nicht vorstellen, daß diese von Dinosauriern stammen soll.
Merkwürdigerweise finden wir hier oben Muscheln und sogenannte "Sanddollars".

Petrified Forrest,sylwiabuch.de
Petrified Forrest,sylwiabuch.de
Petrified Forrest,sylwiabuch.de

Auf einem Vorsprung nehmen wir Platz und machen Picknick mit dem schönsten Ausblick den man haben kann.

Petrified Forrest,sylwiabuch.de
Petrified Forrest,sylwiabuch.de
Petrified Forrest,sylwiabuch.de
Petrified Forrest,sylwiabuch.de

Auf dem Rückweg beobachten wir eine Familie, die durch die Lagune watet, die die Flut hier in der Senke gebildet hat. Ihr Auto steckt auf der anderen Seite fest und sie müssen offensichtlich noch so lange warten, bis die Ebbe den Weg wieder freigibt. Unser Auto steht perfekt. Ein Glück aber auch. So können wir den seltsamen Ort hier wieder verlassen.

Das sind Impressionen vom Rückweg.
Die Natur scheint hier völlig unberührt.

Petrified Forrest,sylwiabuch.de
Petrified Forrest,sylwiabuch.de
Petrified Forrest,sylwiabuch.de
Petrified Forrest,sylwiabuch.de

In Broome angekommen fahren wir als Erstes in's Information Center.
Hier hoffen wir Infos für diese Gegend mit der seltsamen Oberfläche zu bekommen.
Doch wieder einmal stellen wir den qualitativen Unterschied zwischen amerikanischen und australischen Informationscentern fest.
Die Mitarbeiterin ist ganz stolz darauf, daß sie überhaupt weiß, von was wir sprechen.
Aber eine wirklich fundierte Info... nö, die kann sie uns nicht geben. Sie meint, man nennt diesen Abschnitt: Petrified Forrest.
Irgendwie enttäuschend. Denn diese Stelle ist nur 40 Kilometer nördlich von Broome und doch weiß keiner Bescheid.

Es ist früher Nachmittag und wir entspannen mal vom aktiven Urlaub. An einem der Hotelpools machen wir ein Powernapping. Denn zum Baden im Pool ist das Wasser viel zu kalt.

Mangrove Hotel,sylwiabuch.de
Mangrove Hotel,sylwiabuch.de

#Cable Beach

Gegen 4pm geht's zum Cable Beach.
Heute parken wir nicht auf dem Parkplatz. Heute fahren wir auf den wahnsinnig breiten Strand selbst.
Hier zu cruisen, so ganz ohne Regeln, ist ein unbeschreibliches Gefühl der Freiheit!
Und wir sind nicht alleine hier, die das genießen.

Als die Sonne fast schon das Wasser am Horizont erreicht, kommen pünktlich die drei Karawanenzüge von ihrem Ausflug zurück. Ja heute sind wir zu richtigen Zeit hier.
Denn endlich bekommen ich "mein" Spiegelbild!

Cable Beach,sylwiabuch.de
Cable Beach,sylwiabuch.de
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Gefahrene Strecke: 126 km